Milbenallergie
Die kleinen Monster in Ihrer Matratze!
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Sie sind nur 0,1-0,5 mm groß und
mit bloßem
Auge
nicht erkennbar. Für die meisten Menschen sind sie harmlos, doch mit zunehmender Tendenz reagieren Menschen dagegen allergisch.
Um diese Quälgeister abzutöten, sollte die Wäsche bei mindestens 60°C gewaschen werden. Nach Untersuchungen koreanischer Forscher werden bei diesen Temperaturen auch Pollen und Hautschuppen besser entfernt! |
Auslöser der Hausstaubmilbenallergie:
Entgegen der weitverbreiteten Meinung sind nicht die Milben selbst Auslöser
der Hausstaubmilbenallergie, sondern deren Kotbällchen. Diese sind zunächst nach
dem Ausscheiden noch von einer schleimartigen Schicht umgeben, die im Laufe
der Zeit austrocknet. Daraufhin zerfallen die getrockneten Kotbällchen in sehr kleine
Teilchen und verbinden sich mit dem Hausstaub. Nun können sie durch Aufwirbeln
(z.B. beim Bettenmachen) in die Atemluft gelangen und somit die Hausstaubmilben-
allergie auslösen.
Lebensraum der Hausstaubmilben:
Man findet Milben in textilen Polstermöbeln, Teppichen, sogar in Kleidungsstücken,
Decken, Kissen, aber vor allem in unseren Matratzen, wo wir Menschen durchschnittlich
immerhin ein Drittel unseres Lebens verbringen. Hier versorgen wir die Plagegeister
mit Hautschuppen, Haaren, Feuchtigkeit und Wärme. Auch Schimmelpilze findet man
auf ihren Speiseplan.
Symptome bei Hausstaubmilbenallergie:
Die Beschwerden treten gewöhnlich nachts oder morgens nach dem Aufwachen auf.
Besonders betroffen sind die Atemwege, Augen und Nase.
- unruhiger Schlaf
- Juckreiz
- Niesanfälle, Schnupfen
- gerötete Augen
- Atemnot, Asthma
Die Hauptvermehrungszeit der Hausstaubmilben liegt in den Monaten Mai - Oktober.
Mit Beginn der Heizperiode stirbt der größte Teil der Milben ab. Damit hat sich
nun die maximale Menge an Exkrementen angesammelt, so dass in dieser Zeit die
Beschwerden sehr stark sind.
Sind Anti-Milbensprays sinnvoll?
Es gibt durchaus gute Sprays gegen Milben. Allerdings muss man bedenken, dass sie
zum einen Geld kosten und zum anderen muss man sich darüber im Klaren sein,
dass man "Chemie" in einem Raum versprüht, in dem man sehr viel Zeit mit Schlafen
verbringt und diese Mittel unweigerlich einatmet. Es wird vielleicht die Zahl der Milben
kurzzeitig reduziert, doch der eigentliche Auslöser der Allergie, also der Kot der
Milben, ist dennoch in der Matratze etc. vorhanden! Deswegen raten wir zu abwischbaren
Bezügen (s. Tipps), damit absolut kein Staub in die Matratze gelangen kann und an
der Oberfläche regelmäßig entfernt werden kann!
10 Tipps bei Hausstaubmilbenallergie:
1.
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Waschbares Bettzeug
Das Oberbett und das Kopfkissen sollten waschbar sein. |
| 2. |
Spezieller Matratzenbezug
Ihre Matratzen sollten mit einem milbendichten, abwaschbaren, aber atmungsaktiven Bezug versehen sein. |
| 3. |
Schlafzimmer kühl halten
Milben vertragen keine Temperaturen unter 18°C. |
| 4. |
Regelmäßig Lüften
Räume stets lüften und trocken halten. |
| 5. |
Möbelwahl
Ersetzen Sie Polstermöbel durch solche mit Lederbezug. |
| 6. |
Zimmerpflanzen
Beseitigen Pflanzen wenigstens aus dem Schlafzimmer; die Töpfe wirken wie Luftbefeuchter und in der Erde können sich Schimmelpilze bilden. |
| 7. |
Staubfänger reduzieren
Entfernen Sie Teppiche und schwere Vorhänge.
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| 8. |
Regelmäßig saugen
Gute Staubsauber (für Allergiker) haben einen Mikro-Filter und Turbo-Leistung. |
| 9. |
Haustiere
Auch Tiere sind durch Ihre Hautschuppen Milbennahrung. |
| 10. |
Kuscheltiere
Tipp bei Teddys: lassen Sie nicht waschbare Teddys im Kühlfach übernachten. Die Kälte tötet die Milben. |
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Weiterführende Themen:
Latexallergie
Bezüge und Matratzen für Allergiker
Schlafen = Nichtstun?
Was ist eine gute Matratze?
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